Männerschützenfest 2011
Männerschützenfest Hamminkeln vom 08.
Juli bis 10 Juli 2011 Ein Bericht von Hans-Wilhelm Schmitz
Für das TKH Hamminkeln waren einige
Besonderheiten im Programmablauf des Männerschützenvereins eingebaut.
Wir waren alle gespannt. Grund , der
Männerschützenverein ist erstmalig vom Bürgerhaus zum Mühlenrott , zur
neuen Schießanlage auf dem Gelände der Sportanlage gewechselt.
Mit dem Aufbau eines Festzeltes war eine
neue Planung erforderlich, die vor allem, für das TKH mit zwei neuen
Umzugswegen interrasant sein sollten.
Der Beginn für uns, am 08. Juli , mit dem
großen Zapfenstreich, wie immer begann dieser Festakt fast pünktlich um
19.23 Uhr . Nach dem Spiel des großen Zapfenstreichs, mit musikalischer
Unterstützung des Blasorchesters St. Antonius
Bocholt zogen wir das TKH ,und viele Schützen mit Unterstützung des
Blasorchesters und des TK Biemenhorst zum Ersten mal über die
Bislicher Straße zum Mühlenrott. Der Weg war anstrengend und es wurde
eine verdiente Pause beim Präsidenten Udo Berning eingelegt.
Die letzten Meter zum Schützenzelt, mit
Blick in den Sonnenuntergang ,war ein tolles Gefühl. Nach den üblichen
Ehrungen und Beförderungen kam der Augenblick des Einmarsches in das
Festzelt. Unter Aufbringen aller Konzentration und hohem Spielvermögens
wurde dann das Preußens Gloria gespielt. Es hatte was Erhebendes, die
Augen der Schützen waren feucht geworden , es hat sich gelohnt, hier
wurde man belohnt. TOLL.
Der Dämmerschoppen war eine gelungene
Sache, die wir mit ein paar Schluck Bier aus dem 2l BIT-Glas ausklingen
ließen.
Der Samstag 09. Juli begann um 06.00 Uhr
mit dem traditionellen Wecken. Leider mussten wir bei regnerischen
Wetter beim Vereinswirt Rainer Kamps antreten, und mit klingendem Spiel
zur ersten Station zum Spielmann HW Schmitz laufen. Im Wechsel mit dem
elektronischem Begleiter, installiert auf einen Anhänger, gezogen von
einem Kleintraktor , bedient von Willy Flores trafen wir dort, in der
Gartenstraße ein. Hier ein Dank für das Ausleihen des Anhängers und des
Stromaggregats. Nach kurzem Aufenthalt und einer kleinen Stärkung zogen
wir weiter mit lauter Musik zu unserem ehemaligen Spielmann Stefan
Bölting, der es sich nicht nehmen ließ ,uns einzuladen zum Bürgerhaus,
wo wir uns etwas durchnässt, eine Stärkung gönnten.
Nun hatten wir der Einladung zum
Frühstück des Männerschützen Siegfried Nissing, des ehemaligen Königs
aus 2007 mit seiner Frau Magret zu folgen. Kurz sei erwähnt, das wir
auch hier einen kleinen Marsch hingelegt haben, vom Norden Haus, HW
Schmitz Gartenstr. Bis in den Süden, Haus Nissing, Diersfordter Str.
Aber wir lieben die Abwechselung in unseren Straßenmärschen.
Unterwegs machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp bei Dieter Vorholt,
der uns auf eine Flasche Bier oder eine Lift Apfelschorle einlud.
Sigfried wir bedanken uns hier ganz
herzlich für das wirklich leckere Frühstück, wir waren ganz angetan von
deinem Anwesen. Vielen Dank nochmal.
Eine zusätzliche Einladung zur Königin
Martina Terhorst mit Ihrem Mann Thomas sind wir gerne gefolgt, dort
haben wir mit einer flüssigen Stärkung, uns mit klingendem Spiel
verabschiedet und marschierten Richtung Dorf, wo wir noch eine kurze
Pause in der Nähe der Polizei einlegten. Es war zu hören das unsere
DJ-Klänge doch sehr basslastig waren, aber
keine Beschwerden.
Bei Kamps wurde noch von einigen
Spielleuten ein Absacker getrunken, womit dann gegen 11.20 Uhr das
traditionelle, von jedem heißgeliebten Wecken, beendet war. P A U S E
bis 14.00 Uhr.
Antreten bei Götz, Abmarsch zum Festplatz
Mühlenrott über die Diersfordter Str., auch hier, wieder das Gefühl,
langer Weg , Blick auf das Festzelt, kommt nicht näher, zum 27 mal
Lieben bringt groß Freud, laufen und spielen, Ziel erreicht. Soll nach
fundierten Berechnungen nicht wesentlich länger sein als die Umzüge
durch das Dorf. Soll wohl stimmen.
Üblicher Ablauf mit dem Ständchen für die
Kaffeetafel im Festzelt. Abmarsch von dem Festplatz und Marsch zum Hause
Kloppert, wo wir mit dem Präsentiermarsch das amtierende Königspaar
Andre Evers und Martina Terhorst mit Gefolge abholten und dann mit einem
kleinen Schlenker durch Hamminkeln über die Dierfordter Str. zum
Festplatz marschierten.
Der Anblick des Schützenzuges auf der
Diersfordter Str mit Kutschen, Pferden und gerne marschierenden
Schützenkameraden war toll.
Der Sonne stand tief am Himmel, und wir
zogen wieder mit allem Elan und Preußens Gloria ins Festzelt ein
.Einfach GEIL.
Der Feierabend war noch nicht in Sicht,
nach einer kurzen Pause haben wir sehr gerne mit Thomas Kullik, als
Zeremonienmeister, die geladenen Gastvereine vom HTC-Vereinshaus
abgeholt und mit klingendem Spiel zum Festzelt begleitet.
Jetzt noch unser traditionelles Saalspiel
,und dann Feierabend, mit brennenden Füßen und mit letztem Einsatz
spielten wir unser festgelegtes Programm .
In einer gemütlichen und kameradschaftlichen Runde mit
dem TK Biemenhorst erholten wir uns
zusehends bei einer gehörigen Anzahl von 2.0 ltr BIT.Glas- Runden von
einem doch sehr langen Schützentag. Selbst dem oft genutzten großen
Bierglas brach plötzlich das Standbein ab, konnte aber als Füllwerkzeug
weiter in fröhlicher Runde genutzt werden.
Der Sonntag 10. Juli, der Tag an dem der
Männerschützenverein seinen neuen König für 2011/2012 durch gezielte
Schüsse auf einen Holzvogel ermittelt, der Tag an dem Könige gemacht
werden.
Nach dem Antreten am Festzelt wurde der
amtierende König Andre mit den Präsidenten vom Hause Kloppert abgeholt
und zum Festplatz gebracht. Wir waren gut in Form und die Wegstrecke war
zur Routine geworden. Sätze wie Standardprogramm, sagt etwas über unsere
Straßenmärsche aus, die hier nicht kommentiert werden.
Dort am Festzelt war dann wieder
Standardprogramm angesagt. Was die gesamte Aufmerksamkeit der Spielleute
des TKH forderte war, das am Schießstand , der Spielmann Werner Arntzen
eine Königsanwärterrolle übernommen hatte, mit fröhlichem
Gesichtsausdruck und einer gewissen gelassenen Art, schoss Werner mit
seinen beiden Mitkonkurrenten Andreas Schmitz und Wolfgang Schneiders um
nicht mehr und nicht weniger wie der Königswürde bei den Männerschützen
Hamminkeln eV.
Dann kam der Moment, der dem Verfasser
dieses Beitrags an den Western mit Gerry Copper erinnerte, der Zeiger
der Uhr bewegte sich auf ZWÖLFUHR MITTAGS zu, das Gewehr im Anschlag,
ein verwegener Blick zum Opfer, der Sekundenzeiger erreichte die Zwölf,
ein kurzes Zucken in den Augenwinkel Gerrys, die Welt schien stehen zu
bleiben,
ein Windhauch , und der Schützenvogel war
mit dem 176 Schuss erledigt. Ein kurzer Blick zu der Stelle wo der Vogel
hing, und Werner wusste, er ist Schützenkönig von Hamminken. Ein tolles
Gefühl, wird er später sagen.
Ein unbeschreiblicher Jubel der
Spielleute des TKH und der Schützenfestteilnehmer ob jung oder alt brach
los. Es war ein Gänsehautgefühl,
Nach vielen Gerüchten,… hat er überhaupt
eine Königin,… seine Frau Elke ist in Loikum Königin… wie will er das
alles schaffen,
er ist eben Gerry Cooper,er hat kein
Problem , seine Königin wird Martina Winkelmann Mit Annette und
Hans-Jürgen Potten hat das TKH die Besten geschickt.
Parade, antreten am Bürgerhaus, wie immer
pünktlich 19.22 Uhr zum Haus Kloppert, einspielen und abholen des neuen
Königspaares Martina und Werner mit Gefolge, der kurze Weg zum Rathaus
und jetzt eine schöne Parade, Werner ist König, hat geklappt.
Weiter über die Diersfordter Str. zum
Festplatz, Standardprogramm im Wechsel mit TK Biemenhorst, Ankunft am
Zelt, jetzt aber, EINMARSCH mit Preußens Gloria und Blasmusik, auf
Werner zu laufen. Das Beste geben, sein Lachen, wir waren gut. Raus
treten, frische Luft. Pause, Tomas kommt, Schützenpaar von vor 25 Jahren
abholen, Monika Schaffeld und Hermann Tidden, hier die Besonderheit,
auch dieses Königspaar hat im Zelt gefeiert, allerdings bei Kamps auf
dem Parkplatz. Jetzt noch die Jungschützen abholen, König Markus Kamps
und Königin Ivonne Korn mit Gefolge abholen und mit dem Jungschützenlied
in Zelt spielen.
Wegen dem enormen Andrang an Gratulanten
unseres Königs Werner mit Königin Martina, verzögert sich der letzte
Auftritt des TKH beim Männerschützenfest 2011 und des Spielmanns
HW Schmitz für immer (niemals geht man so ganz) erheblich.
Der Moment ist gekommen, wir dürfen nach
langem Warten ins Festzelt, schön beleuchtet, Noten aufstellen, noch
einmal konzentrieren, verdammt dunkel und laut, Werner hatte sich
Highland Cadedrale gewünscht, Volker bemüht sich am Mikrofon um Ruhe,
wir beginnen, so wie es sein soll, piano, mezzopianno, forte fortissimo,
fast alles an der richtigen Stelle, einem kommen die Tränen, dem
Verfasser dieses Berichts, er gibt alles, 41 Jahre TKH. Feierabend.
Andre beendete das Stück, toller Beifall.
HW Schmitz wird zum 40 Jährigen von
Babara Schlüter Vorsitzende des Musikerbundes geehrt. Bekommt mit
Norbert Turau ein goldene Nadel und eine Urkunde.
Nun ergreift der Vorsitzende des TKH
Hamminkeln das Wort und ehrt die beiden Spielleute Norbert Turau und HW
Schmitz ,mit einem Teller und einem tollen Präsent, wird Ihre Leistung
gewürdigt.
Mir bleibt an dieser Stelle, mich zu
bedanken für die schöne Zeit beim TKH ich möchte besonders Volker für
seine Arbeit beim TKH danken. An Ihm sollten sich Viele ein Beispiel
nehmen. Wer so sein Schicksal meistert, dem kann ich nur mit Hochachtung
begegnen. DANKE !
Wegen der Vollständigkeit des Berichts,
sei erwähnt, dass wir noch zwei Stücke gespielt haben .
Dann begann der gemütliche Teil für das
TKH, mit großer Überraschung hatten wir vom TK Biemenhorst einen neuen
Bierpokal 2.0 erhalten und ließen das Fest würdevoll zu ENDE gehen.
Ein besonderes Schützenfest,
Fotos vom Schützenfest sind hier zu finden.


